Yap… Gibt’s da nicht nur Mantas und Haie

Zugegebermaßen: Über diese Aussage stolpert man schon mal – und tatsächlich gehen die Knorpelfischchen im Beginner-freundlichen Flachwasser auch als unsere Hauptattraktionen durch.

Zwei zehn Bootsminuten voneinander entfernte Tauchplätze, die etliche Haie in weniger als zehn Meter und Mantas in fünf Meter Wassertiefe bieten, gibt es weltweit tatsächlich nirgendwo sonst.

Dass es in Yap „nur“ diese Hauptattraktionen gibt, wäre aber in etwa so als würde man das Angebot eines Steakhauses auf Ribeye und T-Bone-Steaks reduzieren. „Ganz knapp“ an der Realität vorbei!

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Lebensraum Lagune: intakter Geweihkorallen-Garten hinter dem Mi’l Channel. Auf dem Höhepunkt der Flut erlebt man auch dieses tintenblaue klare Wasser

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Offenes Meer vor der Südspitze: der beliebteste Tummelplatz der rund 50-köpfigen Herde von Spinnerdelfinen, die rund um Yap lebt. Wer die Tiere fotografieren will, muss wissen wie. Das wird hier demnächst verraten ;-)

Tatsächlich gibt es entlang der knapp 14 Kilometer langen Insel fünf ziemlich verschiedene Tauchgebiete, von denen ich an dieser Stelle je eines pro Woche etwas genauer vorstellen werde – mitsamt ihren typischen und teilweise ziemlich spezifischen Bewohnern.

Und das wären:

1) Die Steilwände im Westen („Philippinen-Seite“)
2) Die Innenriffe
3) Die Terrassen im Osten („Pazifik-Seite“)
4) Die Kanäle
5) Die Lagunen
Sowie den Süden, der in meinen Augen noch einmal eine Sonderposition einnimmt.
Eben weil sich an diesen Stellen Strömungen aus dem Osten und Westen treffen, dort Begegnungen mit ganz besonderen Meeres- und Hochseebewohnern am wahrscheinlichsten sind, dort für Yap eher ungewöhnliche Lebensräume existieren und Eigenschaften von beiden Seiten aufeinander treffen, die sich in ganz unterschiedlichen Tauchplätzen äußern – das gilt auch für das Erscheinungsbild und die Topografie der Spots!

Und werde ich auch einige persönliche Geheimtipps verraten, die unsere zukünftigen Gäste natürlich gern unseren Guides vorschlagen können.

Eine frohe Vorweihnachtszeit wünscht Euch
Daniel

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Nur Manta-Schau in den Kanälen? Mitnichten. Hier ein Hainasen-Blenny im Mi’l Channel – meiner bescheidenen Meinung nach einer der albernsten fotogenen Fische der Weltmeere.

Bechiyal men's house
Bevorzugte Schlafplätzchen der Karettschildkröten: die terassenförmig abfallende Ostseite… wäre hätte das gedacht?

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Wer hätte das gedacht #2: Entgegen landläufiger Meinung gibt es in Yap durchaus Horn- und Peitschenkorallen-Wälder. Etwa im tieferen Bereich des Mi’l Channel oder bei End of the Land im Süden
 

 

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