MantaFest: Es wird tief getaucht und scharf geschossen!

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Nachdem gestern ein entspannter Tauchgang bei den vielen Grauen Riffhaien und Schwarzspitzenriffhaien für eine massige Ausbeute gesorgt hat
– das Flachwasser bei Vertigo ist einfach ideal für ungeblitzte Naturlicht-Fotos – standen noch am selben Tag auch die ersten Vorträge auf Englisch und Deutsch auf der Tagesordnung.
Und spätestens seit heute hat sich auch der letzte Fotograf warmgeschossen!
Der beste Beweis dafür? Wenn man bei einem solch großartigen Sonnenaufgang nicht allein ist, sondern umgeben von etlichen Gestalten, die zur nachtschlafenden Zeit auf den Auflöser drücken  und Linsen wechseln bevor es zum Frühstück geht!

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Das Tauchen heute

Heute standen unter anderem Weitwinkel-Szenen an den klaren Außenriffen auf beiden Seiten der Insel an – nach einem Drifttauchgang auf der Pazifikseite im Osten fuhren die Boote an die tiefen Wände des Philippinischen Meeres im Westen.

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Eine besonders DICKE Überraschung gab es in Form eines wirklich ungewöhnlich großen Schwarzpunktrochens. Tauchguide Gordon sichtete den schlafenden Fisch und winkte Anke Rohrbach herüber, die praktischerweise nur ein paar Meter entfernt nach Motiven suchte. Nachdem sich mehrere Mittaucher eingefunden hatten, gab der Rochen sein Nickerchen auf und schwamm in den Kanal hinaus. Was für ein Anblick – das Tierchen war so breit, dass es selbst auf der Ladefläche von Bill Ackers Pickup an allen drei Seiten überhängen würde.

 

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Mit der zweiten Tankfüllung ging es hinab in die kristallklaren Fluten an einer der tiefen Außenriffwände, wo es im 40-Meter-Bereich einen fotogen ins Freiwasser herausragenden Weichkorallengarten gibt. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass in kürzester Zeit eine wahre Sinfonie akustischer Deko-Warnungen der verschiedenen Tauchcomputer durch die Tiefe hallte. Einen unserer werten Mittaucher zog es noch zehn Meter tiefer… auch wenn er dafür mit einer langen Auftauchzeit gescholten wurde, brachte er dafür eine herrliche Motiv-Serie leuchtend roter Gorgonien ans Tageslicht.


Wie man ein besserer Fotograf wird…

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Das abendliche “Bildungsprogramm” wurde heute von David Fleetham gestaltet, der zum Thema “Umgebungslicht” referierte.

Die Fotografen unter den Lesern wissen natürlich längst, worum es hier geht: Wie man gute Fotos ohne Blitzlicht schießt, mit Silhouetten und direktem Sonnenlicht arbeitet.

Hintergrundbelichtung, Blendenpriorität, ideale ISO-Werte und Verschlusszeiten, das Verständnis von Histogrammen… angesichts von so  viel Input blieb nicht viel Raum für Fragen. Um die theoretischen Inhalte praktisch umzusetzen, bereitete David eine Slideshow mit Einzelbildern von ihm und Marty vor, die anschaulich zeigten, wie man die vorab erklärten Basics gut oder auch schlecht umsetzen kann.

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Nach dem Unterricht ist vor dem Unterricht… Beim Verlassen des Konferenzraums bekamen Marty und David einige Fragen präsentiert, und genau damit endeten sämtliche Gemeinsamenkeiten mit den guten alten Schultagen: Beide führten den Vortrag spontan am Jetty und am Pool weiter und jeder interessierte MantaFest-Teilnehmer hatte die Gelegenheit, Marty und David mitsamt deren Kameraausrüstungen über die Schulter zu schauen und ganz individuelle Fragen zu stellen.

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Bildershows & Manöverkritik

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Am Abend lieferte David auf dem gemütlichen Restaurantschiff Mnuw eine umfassende Präsentation zur Unterwasserwelt des Pazifiks. Wie viele Fischarten leben im Stillen Ozean? Warum erreichen manche Arten bestimmte Meeresregionen und manche nicht? Wie entstehen im Laufe der Evolution eigentlich endemische Arten? Alles Fragen, die David mit seinem Vortrag beantwortete.

Natürlich untermalt mit spektakulären Bildern aus allen Pazifik-Regionen zwischen Japan und Kalifornien.

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Unmittelbar nach Davids Präsentation war dann Frank Schneider an der Reihe, der am Laptop eine kleine Manöverkritik der eingereichten Bilder der Teilnehmer in Angriff nahm.

Fakten, Fakten, Fakten: Wenn es etwas gibt, das alle Gäste vom Morgen in der Tauchbasis bis zum Feierabend-Bierchen nach dem Abendessen begleitet, dann ist das eine unendliche Flut von Informationen zum Thema Fotografie. Aber MantaFest wäre nicht MantaFest wenn es neben den harten Fakten nicht auch eine Menge Spaß, Party und Gelegenheiten gäbe um neue Freundschaften zu knüpfen.


Dive & Photo Party

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Ein Beispiel ist da Julies abendliche Geburtstagsrunde. Pünktlich nach der Rückkehr vom Sunset Park – wie der Name schon sagt ein prima Ort, um den Sonnenuntergang zu erleben – wurde Julie mit frischen Kokosnuss-Drinks überrascht. Natürlich feierten alle Gäste in der Nautical Bar auf der Mnuw kräftig mit.

Morgen starten die Tauchboote zu den Manta- und Hai-Plätzen, am Nachmittag stehen Makro-Tauchgänge auf dem Menü. Später reist nicht nur Ray Bullion an und macht das Profi-Team damit komplett.


Sei dabei!

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Im Moment sind 26 Taucher beim MantaFest mit dabei, ein paar weitere kommen heute Nacht an… und mehr als 40 weitere Gäste im Laufe der nächsten Tage.

Die zweite Woche des MantaFests ist praktisch komplett voll, und auch in der ersten Woche gibt es nur wenige freie Zimmer.

Jedes Jahr wird das Event größer und größer. Wer mit dem Gedanken spielt, mit dabei zu sein… kein Problem, einfach bei Bill nachfragen und vorab schon mal ein Zimmer reservieren – er ist gern dabei behilflich, die günstigsten Mikronesien-Angebote zusammenzustellen:

bill@mantaray.com.

 

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