Manta Ray Bay Resort in “tauchen” (Ausgabe 12/2010)

Posted by: Daniel Brinckmann

Mit Pressereisen ist das so eine Sache: Einerseits kosten sie den Journalisten so gut wie nichts, anderseits laufen sie „dank“ des meist knapp bemessenen Zeitrahmens unter Hochdruck und nach dem Prinzip „Schnell, schnell, wir müssen ja noch dies fotografieren und das klären“. Das Ergebnis: Oft genug hat man nur die Möglichkeit, an der Oberfläche zu kratzen.

Und weil mir das Problem nach zehn Jahren Schreiberei nur allzu vertraut ist, habe ich in diesem Sommer versucht, es besser zu machen. Und zwar mit vertauschten Rollen – als Guide. Frank Schneider, einer der renommiertesten und beständigsten Journalisten der europäischen Tauchsport-Presse, war eine Woche lang gemeinsam mit Model Leda Monza zu Gast bei uns.

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Es wurde eine volle, aber zweifelsohne auch sehr lustige Woche, die natürlich hier und da auch mit dem einen oder anderen abendlichen Bierchen im Pool abgerundet wurde. Tagsüber führte uns der Weg von der Steinbank zur Mangrovenküste, zu den abgeschossenen Zero-Jagdfliegern, auf die höchsten Hügel von Yap, zum Strand, zu lokalen Tanzaufführungen, und und und. Bei Sonne und Regen. Und natürlich kam auch jenseits der Wasseroberfläche keine Müdigkeit auf: Hai-Fütterungen bei Vertigo (mehr als 300 Fotos in 75 Minuten), Adlerrochen, Barrakudas, Critters und Schildkröten im Mi’l Channel und am Außenriff. Und die Gewissheit, dass Aktfotos in Yap kein Problem sind…

DSC_6051 [640x480 thums] DSC_0164 [640x480 thums]Franks Fazit? Es hat ihm super gefallen – sonst wäre er im nächsten August wohl kaum wieder mit von der Partie. Aber im Detail? Das müsst Ihr schon selbst nachlesen in der Dezember-Ausgabe von tauchen ;-)

Date Posted: December 31, 2010 @ 7:16 am Comments Off

Guck mal, wer da schwimmt…

Posted by: Daniel Brinckmann

Stammgäste des Manta Ray Bay Resort kennen sicher unsere Grauhai-Kinderstube am „Elbow“ im Mi’l Channel. Nach beinahe 25 Jahren Taucherei in Yap hatten wir zwar immer noch nicht die Ehre, die Geburt eines Hais zu erleben. Allerdings kommen die trächtigen Weibchen der Grauen Riffhaie vor der Westküste nahe an den Tauchplatz Yap Corner heran, oder schwimmen sogar in den Mi’l Channel um zu gebären.

Normalerweise werden die Rudel der neugeborenen Tiere – wir nennen sie den Babyhai-Tornado – im Februar und März gesichtet, aber in diesem Jahr hatten es unsere Hai-Ladys offensichtlich eilig. In der vergangenen Woche haben wir die ersten Babyhaie am geschützen „Ellbogen“ gesehen, und auch vor den Steilwänden der Westküste waren einige der knapp 60 Zentimenter kleinen Burschen unterwegs. Was übrigens reichlich ungewöhnlich ist, weil dieses Gebiet auch das Revier von großen Silberspitzenhaien ist und gelegentlich sogar der eine oder andere Hochseehai vorbeischaut. Ganz schön mutig, die Kleinen!

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Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht „Wie zum Teufel soll ich auf den Bildern erkennen, ob das nun Babys oder erwachsene Haie sind?!“ Mal abgesehen davon, dass sie natürlich viel knuddeliger ausschauen ist bei jungen Haie – ähnlich wie zum Beispiel bei Hundebabys – das „Kindchenschema“ stark ausgeprägt. Gegenüber geschlechtsreifen Tieren sind die Augen und gerade die Flossen proportional viel größer als der restliche Körper. Da hilft nur eines: fressen, fressen, fressen!

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Date Posted: December 12, 2010 @ 9:47 am Comments Off