*Trommelwirbel*… und die Gewinner sind:

Posted by: Daniel Brinckmann

Kategorie “Land & Kultur“: Doris Robohm

Kategorie “Rifflandschaft“: Judy Bennett

Kategorie “Verhalten“: Michael Martini

Kategorie “Makro“: Judy Bennett

Kategorie “Mantas & Haie“: Doris Robohm

Kategorie “Bestes Foto“: Judy Bennett

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Mit drei Erstplatzierungen hat Judy Bennett einen SEHR guten Grund, im nächsten Jahr zum fünften Mal in Folge zum Manta Fest nach Yap zu kommen. Die Makro-Spezialistin hat neben einem Tauchcomputer von Aeris und einigen kleineren Geschenken auch einen einwöchigen Gratis-Aufenthalt im Manta Ray Bay Resort gewonnen.

Auch Doris Robohm und Michael Martini können sich über ein Voucher für eine Woche im MRBR freuen – dabei wollten beide ursprünglich nicht einmal Bilder einreichen!

Profi-Ftograf Andy Sallmon dazu: „Ich finde es erstaunlich, mit welchen Ergebnissen die Leute mit einfachen Kompaktkameras aus dem Wasser gestiegen sind!“ Tja, Andy, Zeit, sich warm anzuziehen! :-)

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Wie Ihr auf den Fotos erkennen könnt, haben wir den Anlass natürlich auch ein bisschen gefeiert. ;-)

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P.S. Auch Zeremonien-Meister Bill Acker kam ganz gut davon. Einen Gratis-Aufenthalt in seinem eigenen Hotel hat er zwar nicht gewonnen, aber immerhin ein T-Shirt seiner texanischen Football-Favoriten, den Gators.

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Date Posted: September 17, 2010 @ 7:30 am Comments Off

Castaway’s “Wilson” ist zurück – runderneuert :-)

Posted by: Daniel Brinckmann

Was macht man in Yap mit treibendem Unkraut – sprich Kokosnüssen, sozusagen den Brennnesseln Mikronesiens?
Man bringt sie auf’s Boot, ritzt zwei “Augen” hinein und treibt Unfug damit.

Naja, jedenfalls, wenn man Ray Bullion heißt und den stressigen Job eines Manta Fest-Juroren hat!

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Date Posted: September 16, 2010 @ 7:37 am Comments (1)

Es wird spannend…

Posted by: Daniel Brinckmann

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Natürlich steigt der Puls auch, wenn man ins Wasser springt und keine Ahnung hat, was einem als nächstes vor die Linse schwimmen wird. Nach zehn Tagen Non-Limit-Fotografie haben sich allerdings heute unsere Jury – Andy Sallmon, Tim Rock, Ray Bullion und Peter Schneider – zusammen gesetzt und die Gewinner des Manta Fest ermittelt.

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Länger als zwei Stunden wurde die Beratungsrunde im Konferenzraum allerdings schon.

Grabenkämpfe gab es dabei (fast) keine – siehe Foto… :-)

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Soviel sei verraten: An Talent mangelt es wahrlich nicht! Wer sich demnächst über einen kostenlosen Wiederholungsurlaub im Manta Ray Bay Resort freuen kann, wird aber erst morgen verraten.

Wenn ich allerdings meinen Blick hier auf der Mnuw schweifen lasse, sehe ich schon mehr als zehn Leute mit Nunus (den traditionellen Blumenkränzen) im Haar… bald sollte es los gehen!

Viele Grüße aus Yap!

Date Posted: September 15, 2010 @ 8:41 pm Comments Off

Ammenmärchen werden wahr!

Posted by: Daniel Brinckmann

Okay, es klingt dekadent, aber seien wir doch mal ehrlich: Schwerelos über Korallenriffe segeln macht erst richtig Spaß, wenn der Blick von der einen zur anderen Kanalseite reicht. Am Yap Corner, dem Ausgang des Mi’l Channel, war es gestern wieder soweit. Bei rund 30 Metern Sicht ging es im Sturzflug hinunter auf den Kanalboden. Erst zum Weichkorallengarten auf 27 Metern, und über das Peitschenkorallenfeld hinaus in Richtung Außenriff.

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Bei leichter Auswärtsströmung gaben sich spätestens auf halber Strecke Büffelkopf-Papageienfische, Weißspitzenriffhaie und  amtliche Schwärme von Großaugenmakrelen und Gelbflossen-Barrakudas die Klinke in die Hand.
Exakt an der rechten Seite des Kanalausgangs fällt mir eine große Peitschenkoralle auf knapp 40 Metern ins Auge. Der Blick auf Computer und Fini lässt mich zwar knirschen, aber für eine kurze Stippvisite sollte es reichen… Unten angekommen sollte ich dank kurz darauf mit gutem Grund in der Deko landen. Unter einem versteckten Überhang hält ein äußerst wohl genährter, gut zwei Meter langer Ammenhai sein Mittagsschläfchen. Nach sieben Fotos legt der Bursche leider den Rückwärtsgang ein und verschwindet im tintenblauen Wasser.
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Wieso das überhaupt einen Blog-Eintrag wert ist?
1) Graue Riffhaie, Schwarz-, Weiß- und selbst Silberspitzenhaie sind hier in Yap häufiger,
2) WEIL HEUTE SCHON WIEDER SO EIN TIERCHEN MEINEN WEG GEKREUZT HAT!

Diesmal an der selten betauchten O’Keefe’s Passage, am Ausgang des Main Channels direkt vor dem Manta Ray Bay Resort. Im kristallklaren aber nährstoffreichen Wasser des Außenriffs schrecke ich unwillkürlich erst eine Echte Karettschildkröte auf, die zwanzig Meter unter mir perfekt mit dem grauen Steinkorallenriff verschmilzt. Tja, und nach der Stippvisite eines großes Barrakudas „spielt“ eben ein ausgewachsener Ammenhaie so zu sagen Schildkröte und lässt sich offen auf dem Riff liegend von mir aufschrecken. Der faule Langustenfresser hat allerdings die Rechnung ohne die Sichtweiten gemacht, sodass ich ihn keine zwei Minuten später mitsamt einem Pilotfisch unter einem Überhang finde… leider nicht gerade in fotogener Pose.
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Aber zwei Ammenhaie innerhalb von 24 Stunden möchte ich Euch trotzdem nicht vorenthalten!

Daniel

Date Posted: September 12, 2010 @ 3:05 pm Comments Off

Tauchen – tauchen – TAUCHEN!

Posted by: Daniel Brinckmann

Die Tage fliegen vorbei: Fast alle der Manta Fest-Teilnehmer sind mindestens drei Mal täglich im Wasser, ob nun in Mi’l Channel, Vertigo, oder unserem Makro-Favoriten Slow & Easy.

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Oder um mit Judy aus New Orleans – mit vier Manta-Fest-Besuchen in Folge ein ECHTER Wiederholungsgast – zu sprechen: „Im Mi’l Channel sind drei Mantas vorbei gesegelt, einer kam direkt auf mich zugeschwommen. Es war ganz klar, dass er mich angeschaut hat, aber dummerweise hatte ich eine Makro-Linse auf der Kamera.“ Dumm gelaufen, aber das passiert eben allen Fotografen von Zeit zu Zeit…

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Allerdings gab es dann doch einige Begegnungen, die ihr über die Sache mit der falschen Linse hinweg geholfen haben, wie zum Beispiel die Überraschungsbesuche von gleich mehreren Adlerrochen bei Vertigo und im Mi’l Channel, Gelbe Wächtergrundeln mitsamt Knallkrebs, Mandarinfische, Tomaten-Clownsfische und etlichen Nacktschnecken – auch Chromodoris – bei Slow & Easy. Für einen erklärten Makro-Fan wie Judy natürlich ein echter Leckerbissen: „Ich war eine Stunde allein da unten und musste mich um nichts kümmern außer meine Kamera und die Motive“, sagt sie. „Tatsächlich kreiste sogar ein Weißspitzenriffhai unter meinen Füßen.“

Der absolute Höhepunkt des Tages für die Fotografin war allerdings weder Fisch noch Schildkröte – sondern ein hinreißendes Unterwasser-Fotomodell. Ai arbeitet seit einigen Jahren mit Tim Rock zusammen und verbringt einen Großteil ihres Jahres auf Reisen wie ich selbst. Ein Umstand unterscheidet sie definitiv von fast allen UW-Models: Die professionelle Apnoe-Taucherin hält problemlos sechs Minuten lang die Luft an. Inmitten von mehr als 20 Grauhaien! In Judys Worten: „Ich hab ihr einfach nur hinterher geschaut wie sie eine Stunde lang am Vertigo Reef ab- und aufgetaucht ist. Das war wie Poesie – muss irgendwas mit Zen zu tun haben!“DSC_0096b [640x480]

Die geselligen Abende auf unserem Restaurantschiff Mnuw sind im besten Sinne „Slow & Easy“, mit interessanten Gesprächen mit Gästen aus ganz Europa und den USA, frisch gezapftem Bier aus unserer Hausbrauerei und Slide-Shows der Manta Fest-Juroren Tim Rock, Andy Sallmon und Ray Bullion. Das Leben könnte echt schlechter sein als hier in der Mitte des Pazifiks! :-)

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Date Posted: September 10, 2010 @ 8:01 pm Comments Off

Die Show beginnt!

Posted by: Daniel Brinckmann

Fernreise-Spezis kennen das: Man steigt ins Flugzeug, steigt wieder aus, wieder ins nächste hinein, und ehe man sich versieht hat man die Datumsgrenze überschritten und steigt an irgendeinem wunderschönen Ort aus, wo man erst einmal feststellt, dass man irgendwo auf dem Weg jegliches Zeitgefühl über Bord geschmissen hat.

Nicht, das Zeit in Yap eine allzu große Rolle spielen würde… außer vielleicht bei den Tauchausfahrten.

Keine sieben Stunden nach der Landung finde ich mich an Bord der „Coconut“ wieder und staune über die Thunfischreste im Heck. Direkt mal Shark Feeding zum Akklimatisieren. Nicht schlecht… Im Gegensatz zu etlichen anderen Plätzen, die ich in diesem Jahr in 10 Ländern betaucht habe, sind wir an Vertigo ganz unter uns und haben gut 15 Graue Riffhaie und etlichte Schwarzspitzen für uns allein. Bei gut und gerne 40 Metern Sicht. Gemeinsam mit Peter Schneider, unserem Video-Pro, fange ich die besten Szenen im Hai-Gewühl ein. Fotograf Tim Rock ist ebenfalls mit von der Partie und lichtet zukünftige Hochglanzbilder mit seinem freitauchenden Model ab.

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Nach knapp 70 Minuten sind wir wieder an Bord, schließlich geht’s direkt danach weiter zum Mi’l Channel. Auch dort erwarten uns glasklare Fluten. Neben den obligatorischen Weißspitzenriffhaien und einem Grauen Riffhai mit verkrüppelter Rückenflosse (nach der Gepäckschlepperei der letzten Tage fühle ich ECHT mit ihm…) kreuzen ein Napoleon, ein Büffelkopfpapageienfisch und einige große Raubmakrelen unseren Weg. Ganz zu schweigen von dem pinken Canyon aus Weichkorallen, der sich bei diesen Sichtweiten in seiner vollen Pracht zeigt.

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Es sieht so aus als sei unser Fotofestival „Manta Fest“ schon in vollem Gange bevor Bill die Eröffnungsböller auf der Mnuw abgeschossen hat!! Gleich gibt Tim Rock – einer der versiertesten Fotografen in Sachen Yap – die Eröffnungsrede. Ein Blick auf die Tagesordnung der nächsten Woche lässt eigentlich keinen Zweifel offen – es wird spannend. Und ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

Also, wie man so schön bei MTV sagt: Stay tuned!!

Daniel

Date Posted: September 6, 2010 @ 6:42 am Comments Off